Medikamenten-Kopfschmerzen
Bei regelmässiger Einnahme von Akutmedikamenten (Analgetika und Triptane) besteht die Gefahr eines chronischen Kopfschmerzes durch Übergebrauch.
- Obergrenze: maximal 10 Einnahmetage pro Monat
- Wichtigste Massnahme: vollständiger Entzug der Akutmedikamente für mindestens 4 Wochen
Akut-Therapie
Keinerlei rasch wirkende Mittel, keine Schmerzmittel (Analgetika), keine Tranquilizer, keine Schlafmittel.
Vorbeugende Therapie
Zur Verminderung der Kopfschmerzfrequenz:
Ambulanter oder stationärer Entzug aller rasch wirkenden Mittel, meist Abschirmung mit nicht-steroidalen Antirheumatika oder mit Antidepressiva, dazu Migräne-Langzeitbehandlung mit Kalziumantagonisten und/oder Betablocker und/oder Antidepressiva und/oder Neurostimulation mit Cefaly.
Eine medikamentöse Prophylaxe ist für die Dauer von mindestens 6 Monaten zu empfehlen. Nota bene: Eine Prophylaxe hat in der Regel nur einen geringen Effekt bei anhaltendem Medikamentenübergebrauch. Die Weiterbetreuung nach dem Entzug durch einen Kopfschmerzspezialisten verbessert die Nachhaltigkeit der Therapie.
Bei Unsicherheit zur Wirkung, Dosis, Zeitpunkt und Zeitdauer der Einnahme, eventuelle Nebenwirkungen und Interaktionen auch bei freiverkäuflichen Schmerzmitteln, unbedingt beim Arzt, in der Apotheke oder am Kopfwehtelefon nachfragen.
Ambulanter oder stationärer Entzug aller rasch wirkenden Mittel, meist Abschirmung mit nicht-steroidalen Antirheumatika oder mit Antidepressiva, dazu Migräne-Langzeitbehandlung mit Kalziumantagonisten und/oder Betablocker und/oder Antidepressiva und/oder Neurostimulation mit Cefaly.
Eine medikamentöse Prophylaxe ist für die Dauer von mindestens 6 Monaten zu empfehlen. Nota bene: Eine Prophylaxe hat in der Regel nur einen geringen Effekt bei anhaltendem Medikamentenübergebrauch. Die Weiterbetreuung nach dem Entzug durch einen Kopfschmerzspezialisten verbessert die Nachhaltigkeit der Therapie.
Bei Unsicherheit zur Wirkung, Dosis, Zeitpunkt und Zeitdauer der Einnahme, eventuelle Nebenwirkungen und Interaktionen auch bei freiverkäuflichen Schmerzmitteln, unbedingt beim Arzt, in der Apotheke oder am Kopfwehtelefon nachfragen.

